Leistungen

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Leistungen der Radiologischen Praxis in Balingen. Radiologe Dr. Claußen führt mit Unterstützung seiner Mitarbeiter die wichtigsten bildgebenden Untersuchungsverfahren durch.

Informieren Sie sich hier genauer über die Leistungen der Praxis:

MRT

MRT (Magnetresonanztomographie) ist ein bildgebendes Verfahren, das detailreiche Bilder des Körperinneren aufnehmen kann. Im Gegensatz zur Computertomografie arbeitet das MRT nicht mit radioaktiven Strahlen. Daher ist diese Untersuchungsmethode besonders schonend.

Der Mensch besteht zu 60% aus Wasser. Dieses wird beim MRT sichtbar gemacht. In den Organen ist das Wasser in unterschiedlicher Menge vorhanden. Anhand von Veränderungen dieser Wassermenge kann Radiologe Dr. Claußen erkennen, ob Erkrankungen im Körper vorliegen.

Das MRT arbeitet mit starken Magneten. Deshalb muss darauf geachtet werden, alle magnetischen Gegenstände während der Untersuchung abzulegen. Auch Metallteile im Körper – wie zum Beispiel chirurgische Nägel nach einem Knochenbruch, Implantate oder künstliche Herzklappen – können das MRT behindern. Ob sich magnetisches Metall im Körper befindet, wird bei einer Voruntersuchung geprüft.

CT

Die Computertomographie – CT – ist wesentlicher Bestandteil der radiologischen Diagnostik. Dank computergestützter Röntgenaufnahmen wird das Innere des menschlichen Körpers auf Bildern sichtbar gemacht. Inneren Organe wie Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Milz, Lunge, Lymphknoten oder das Herz können so erfasst und untersucht werden. So lassen sich zum Beispiel mögliche Verletzungen an den Organen erkennen.

Das CT wird unter anderem eingesetzt bei:

  • Krebserkrankungen zur Diagnose, Lokalisation und Verlaufskontrolle
  • Verdacht auf Verletzung von Kopf oder Organen
  • Erkrankungen im Bauchraum
  • Bei akuten oder chronischen Kopfschmerzen
  • Verletzungen des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Becken, Knie- und Fußgelenk)
  • Bandscheibenvorfall

Bei manchen Untersuchungen ist die Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels erforderlich. Dieses wird während der Untersuchung in eine Armvene injiziert und ist sehr gut verträglich.

Mammographie

Bei einer Mammographie wird die weibliche Brust mittels einer Röntgenuntersuchung dargestellt. Dadurch können unterschiedlich dichte Gewebestrukturen abgegrenzt und abgebildet werden. Kleinste Verkalkungen können ausschließlich durch dieses Verfahren dargestellt werden. Eine bestimmte Form dieser Mikroverkalkungen kann auf Brustkrebs hindeuten. Durch die Erkennung der Verkalkung kann frühzeitig eine Diagnose gestellt und eine Behandlung begonnen werden. Zudem lassen sich dank der Mammographie kleinste Tumore im Fettgewebe der Brust erkennen.

Da das Drüsengewebe der Brust eine individuelle Dichte aufweist, reicht in manchen Fällen eine Mammographie allein nicht aus. Bei Patientinnen mit einer hohen Dichte des Brustgewebes ist eine zusätzliche Untersuchung mittels Ultraschall nötig.

Wir empfehlen eine Mammographie ab dem 40. Lebensjahr mit Wiederholungsuntersuchungen alle zwei Jahre durchführen zu lassen. Bei Risikopatientinnen raten wir zu einer jährlichen Untersuchung ab dem 30. Lebensjahr.

Röntgen

Röntgen ist heute eine Standarduntersuchung der Diagnostik. Bei Verdacht auf Knochenbrüche, Krebs oder bei Fremdkörpern und Entzündungen kann das Röntgen erste Hinweise liefern oder eine Diagnose ermöglichen.

Folgende Röntgenuntersuchungen sind gängig:

  • Röntgen des Knochensystems (zur Feststellung von Knochenbrüche, Verschleiß, Entzündungen etc.)
  • Untersuchung des Kopfes (zur Feststellung von Schädelbruch, Entzündungen der Nasennebenhöhlen)
  • Thorax-Röntgen, Röntgen der Organe des Brustraums (zur Feststellung von Herzfehlern, Herzmuskelentzündungen etc.)
  • Untersuchung des Bauchraums (bei Verdacht auf Entzündungen, Tumore etc.)
  • Untersuchung der weiblichen Brust

Beim Röntgen werden Röntgenstrahlen eingesetzt, welche gesundheitliche Schäden fördern können. Deshalb wägt der Arzt genau ab, ob eine Röntgenuntersuchung nötig ist. Es empfiehlt sich das Führen eines Röntgenpasses, der vor zu häufigem Röntgen schützen kann.

Ultraschall

Der Ultraschall ist ein wichtiges bildgebendes Verfahren in der Medizin und wird vielfältig eingesetzt. Ultraschall wird sowohl im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung als auch bei der Verlaufskontrolle der Therapie angewendet.

Beim Ultraschall – auch Sonographie genannt – kommen Schallwellen zum Einsatz, die vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden können. Die Schallwellen werden im Körper reflektiert und als Bild wieder ausgegeben. Damit ist eine schonende und schmerzfreie Untersuchung möglich.

Der Patient muss sich auf eine Ultraschalluntersuchung kaum vorbereiten. Bei der Untersuchung von Gallenblase oder Bauchspeicheldrüse, muss der Patient nüchtern erscheinen, damit die Schallwellen nicht durch Luft im Bauch abgeleitet werden. Bei Untersuchungen des kleinen Beckens muss die Harnblase gefüllt sein.

Knochendichtemessung

Die Knochendichtemessung (medizinisch Osteodensitometrie) ist eine Methode zur Feststellung von Osteoporose und dient besonders der Früherkennung der Krankheit. Osteoporose zeichnet sich durch eine niedrige Knochenmasse aus.

Es gibt verschiedene Verfahren der Knochendichtemessung. Bei uns in der Radiologie Balingen führen wir die Knochendichtemessung mittels CT durch. Diese Methode nennt sich auch quantitative Computertomographie (Q-CT) und ist sehr präzise und strahlungsarm.

Es erfolgt eine Röntgenaufnahme im Bereich der Lendenwirbel. Dadurch kann die Knochendichte von Knochenaußenschicht und Knochenbälkchen getrennt gemessen werden – ein Vorteil gegenüber anderen Methoden zur Knochendichtemessung. Das Verfahren wird nicht von den Krankenkassen übernommen.

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Rufen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

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